U

Mess-Lexikon

U


                                                                                                               Home   Startseite-Lexikon

Überlastbereich (eines Messgeräts)
Eine Belastung des Messgeräts durch Eingangs-, Ausgangs-, oder Einflussgrößen im Überlastbereich ist zulässig und hat keine bleibenden Änderungen der Messeigenschaften zur Folge; eine Gewähr für das Einhalten bestimmter Messeigenschaften besteht jedoch nicht. Das Überschreiten der Überlastgrenzen kann zu bleibenden Änderungen oder zur Zerstörung führen.

Überschwingen
Anfangsteil eines Rechteckimpulses, der den stationären Amplitudenwert überschreitet. Das Überschwingen zeigt den Einschwingvorgang nach einem Sprungvorgang Es entsteht meist durch Resonanzerscheinungen im Übertragungssystem.
überschw.jpg (3678 Byte)


V

Mess-Lexikon

V


Verformungskörper
Geometrischer Körper, der zur Umwandlung einer einwirkenden Kraft oder eines einwirkenden Moments in Dehnungen oder Längenänderungen dient. Die Messung von Kräften ist direkt nicht möglich, sondern nur über die Wirkung, die von ihnen hervorgerufen wird. Der Verformungskörper ist als Wandler der Kern eines jeden Kraft- und Drehmomentsensors. Die Umwandlungsfunktion soll möglichst linear, reproduzierbar und zeitunabhängig sein. Metallische Verformungskörper werden so gestaltet, daß sie dem gewünschten Messbereich und der Realisierung einer Voll- oder Halbbrückenschaltung optimal angepaßt sind.

 

W

Mess-Lexikon

W


Wägezelle
Konstruktive Verbindung von Kraftsensor- und Kraftleitungssystem, um damit die Masse von Körpern zu bestimmen. Das Krafteinleitungssystem hat die Aufgabe, die Gewichtskräfte des aufgelegten Wägegutes so auf den Kraftsensor zu leiten, daß der Auflageort keine Rolle spielt. Als Kraftwandler kommen z.B. elektromagnetische, elektromechanische und interferenzoptische Systeme in Frage.
Wägezellen, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche
 
Wegmessung
Kontinuierliche Erfassung der Position von Bewegungsachsen mit elektrisch nutzbaren Signalen oder Spannungen -> Wegmess-System. Die W. ist wichtige Voraussetzung für den Betrieb von NC-Steuerungen. Sie kann von einem Nullpunkt aus vor sich gehen (absolute W.). Es werden nur Zuwächse des zurückgelegten Weges gemessen (relative, inkrementale W.). Siehe auch Wegmessverfahren.
 
Wegmess-System
Einrichtung zur Feststellung des Ist-Weges bzw. Winkel, um damit eine Bewegungsachse im Regelkreis betreiben zu können.
Die W. unterscheiden sich nach der Messwerterfassung in analoge oder digitale, nach Messwertabnahme und nach dem Wegmessverfahren.
Analoge W. liefern ein stetiges Signal, digitale W. ein stufenweise wechselndes Signal. Die Messwertabnahme kann translatorisch oder rotatorisch erfolgen. Letztere überwiegt bei den Industrierobotern. Eine höhere Genauigkeit wird bei direkter Ankoppelung des W. an die Bewegungsachse erreicht, weil dann die Fehler eines Zwischengetriebes ausgeschlossen sind. Zwischen Wegmess-System und Sensorsystem bestehen folgende Unterschiede: W. messen nur Wege oder Winkel bei meist regelmäßigen programmierten Bewegungen. W. wirkt "laut Programm".
Ein Sensorsystem mißt nicht nur Wege, sondern auch unregelmäßige, nicht programmierte Einflüsse auf die Bewegung. Das Programm wirkt "laut Sensorsystem".
 
Wegmessverfahren
Verfahren zum Messen von Wegen z. B. Winkeln. Dabei kann absolut, inkremental oder zyklisch absolut gemessen werden.
 
Wegsensor, Wegmess-Sensor induktiv
Sensor zur Messung von Wegen im Bereich von >1 mm bis zu einigen Metern. Dabei wird ein Kern in einem Spulensystem verschoben. Es wird dabei eine Wechselspannung induziert, die nach Demodulation und Verstärkung am Ausgang der Sekundärspulen ein analoges Differenzsignal. Man spricht bei dieser Lösung auch vom Linear-Differenzialtransformator (LVDT-Sensor).
Siehe auch Wegmessung.
Wegsensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche
 
Wheatstonesche Brückenschaltung
Schaltung zur Bestimmung unbekannter elektrischer Widerstände. Der Wert des zu ermittelnden Widerstandes Rx ist bei abgeglichener Brücke gleich dem eingestellten Wert des Normalwiderstandes RN, der auf einer geeichten Skala abgelesen wird.

Widerstand (elektrischer)
Er bestimmt die Stärke des Stromes, der bei einer bestimmten Spannung durch den Stromkreis fließt. Unter dem Widerstand (R) versteht man das Verhältnis der Spannung zwischen den Enden eines Leiters zur Stärke des Stromes im Leiter. Die Einheit des Widerstandes ist Ohm (W). 1W  = 1V / 1A.
 
Winkelcodierer
Absolute Mess-Systeme geben für jede mögliche Position innerhalb ihres Messbereiches eine dieser Position zugeordnete unverwechselbare Kennung ab. Jede Messposition wird somit absolut erkannt und steht sofort nach dem Einschalten der Versorgungsspannung zur Verfügung. Um diese auch über mehrere Umdrehungen zu gewährleisten, werden zwei oder mehr Abtastsysteme über Getriebe untersetzt, hintereinander geschaltet oder man zählt zusätzlich die Nulldurchgänge.
 
Winkelschrittgeber
Winkellagegeber, der bei Erreichen eines festgestellten Winkels ein Signal (Schaltimpuls) abgibt. Zwischenwerte sind nicht erhältlich. Impulsgeber kann eine Drehblende sein, deren Stellung abgetastet wird. Winkelschrittgeber werden u.a. an Werkzeugmaschinen verwendet, bei denen ein orientierter Spindelstop gefordert wird.
 
Winkelencoder
Andere Bezeichnung für einen meistens inkrementalen Drehgeber. Er ist über ein Encodergetriebe mit der Antriebseinheit der jeweiligen Bewegungsachse gekoppelt. Mit einer Codescheibe versehene Winkelencoder bezeichnet man auch als Absolut-Encoder.
Siehe auch Winkelcodierer.
 
Winkelsensor
Alle Arten von Sensoren, die einen ebenen Winkel erfassen und in eine elektrische Signalgröße wandeln. Dazu gehören Winkelschrittgeber, Winkelencoder, Winkelcodierer sowie magnetische Winkelaufnehmer und Drehpotentiometer. Mitunter werden auch Wege in Winkeln ausgedrückt, z. B. die Bewegung eines Maschinenschlittens als Verdrehwinkel der Vorschubspindel. Siehe auch Winkelstellungssensor.
Winkelstellungssensor
Sensor zur Feststellung von Neigungen. .
Siehe auch Neigungssensoren

 


Burat & Klein
Datentechnik GmbH
Brochenzeller Str. 23  D-88074 Meckenbeuren

Fax: 0 75 42 / 200 - 91
Telefon: 0 75 42 / 200 - 90 EMail: info@messtechnik-mekka.de