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Mess-Lexikon

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Sampling
Bei diesem Verfahren werden die bei einer Messung anfallenden analogen Daten vom Computer in gewissen Abständen abgetastet und digitalisiert. Die Häufigkeit, mit der die analogen Signale abgetastet und digitalisiert werden, nennt man Samplingrate. Je schneller sich die analogen Signale ändern, desto höher sollte die Samplingrate sein, da sonst wichtige Informationen verloren gehen.
 
Seebeck-Effekt
Zwischen zwei Kontaktstellen, z. B. Lötstellen von Leitern (Kupfer und Konstantan, Platin-Rhodium und Platin u. a.) oder Halbleitern entsteht eine Temperaturspannung (Thermospannung), deren Größe von der Temperaturdifferenz zwischen den Verbindungsstellen abhängt.
 
sensitives Sensorelement
Es wandelt ein die Messgröße repräsentierendes nichtelektrisches Mess-Signal in ein elektrisches Mess-Signal um. Siehe auch Duplexelemente und Elementarsensor.

Sensor
lat. sensus = Gefühl, Empfindung. Oberbegriff für Bezeichnungen wie Aufnehmer, Messwertaufnehmer, Messwertgeber, Signalgeber, Fühler, Geber, Initiator, Transmitter, Detektor, Zelle und Wandler. Ein Sensor ist ein Messwertaufnehmer, der zur Gewinnung von Informationen über Eigenschaften, Zustände oder Vorgänge dient. Er bildet hierfür bedeutsame Eingangssignale auf geeignete, meist elektrische Ausgangssignale ab.
Sensoren für Handhabung und Montage
taktile Sensoren Berührungslose Sensoren  
  Optische Sensoren nicht optische Sensoren
Taster Lichtschranke Ultraschallsensor
Tastmatrizen Reflexionssensor kapazitiver Sensor
Drehmomentsensor Laserscanner Mikrowellenradar
Nachgiebigkeitsstrukturen mit Positionserfassung Lichtvorhang Staudrucksensor
  Lichtvorhang Reedkontakt
Sensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche
 
Sensorelement
Bezeichnung für das eigentliche emittierende oder sensitive Element eines Sensors.
 
Sensorsystem
Sensor und Messobjekt, zwischen denen zum Zeitpunkt der Messung eine Wirkungsübertragung stattfindet. Außerdem steht das Sensorsystem in Wirkungsverbindung mit seiner Umwelt. Das Sensorsystem besteht aus Sensorelement und nachgeschalteten mikroelektronischen Verarbeitungseinheiten. Es kann auch eine Anordnung von mehreren Sensoren gleichen oder unterschiedlichen Typs vorliegen. Man kann als Sensorsystem auch ein hierarchisch strukturiertes System mit umfangreicher Anwendung von Sensoren auf verschiedenen Ebenen eines Produktionssystems verstehen.
 
SI-Einheitensystem
Vereinheitlichtes, genormtes System physikalischer Größen. Die Basiseinheiten dieses Systems sind:
- Der Meter (m) für die Länge
- Das Kilogramm (kg) für die Masse
- Die Sekunde (s) für die Zeit
- Das Ampere (A) für die el. Stromstärke
- Das Kelvin (K) für die Temperatur
- Das Candela (cd) für die Lichtstärke
- Das Mol (mol) für die Stoffmenge

Signalmodulation
Übertragung einer Messgröße, z. B. auf ein Sinussignal, durch Formung der Amplitude, der Frequenz oder der Phase.

Spannung
Sie ist die Ursache jedes elektrischen Stromes und herrscht zwischen den Polen einer Spannungsquelle. Häufig wird die Spannung auch als Antrieb des el Stomes oder als elektromotorische Kraft (EMK) bezeichnet.
Die Einheit der Spannung (U) ist Volt (V). 1V = 1W / 1A

Stromstärke
Fließen in einem Leiter Elektronen, so spricht man von einem elektrischen Strom. Der el. Strom ist umso höher, je mehr Ladungen in einer bestimmten Zeit einen Leiterquerschnitt passieren.
Die Einheit der Stromstärke ist Ampere (A). Ein Ampere ist die Stärke eines elektrischen Stromes, der durch zwei geradlinige, parallele Leiter mit einem Abstand von einem Meter fließt und der zwischen den Leitern je Meter Länge eine Kraft von 2 x 10-7N hervorruft.

 

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taktile Sensoren
Eine dem Tastsinn nachgebildete Fähigkeit, durch bestimmte technische Elemente mechanische Berührungen wahrzunehmen und zu interpretieren (erkennen). Ein Greifer kann mittels taktiler Sensoren Position, Orientierung und Form eines Greifobjekt erkennen.

Temperatursensoren
Übergeordneter Begriff für alle Sensoren, die der Temperaturmessung dienen, wie Thermoelemente, Pyrometer, Metallwiderstandsthermometer. Neue Werkstoffe ermöglichen Temperatursensoren auf Siliziumbasis (Ausbreitungswiderstandssensor, Grenzflächentemperatursensor) und auch die PTC- und NTC-Widerstände, Dehnungs- und Gasthermometer sowie Temperaturmessfarben.
Temperatursensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche
 
Thermoelemente
siehe Thermoelement-Sensor
 
Thermolelement-Sensor
Sensor zur Verwendung als Wärmefühler auf der Basis des Seebeck-Effekts. Der Thermoelement-Sensor kann aus zwei verschiedenen, sich berührende Metalle (verlötet, verschweißt) bestehen, aber auch aus einem Halbleiter gebildet werden. Selbstkalibrierende Thermoelement-Sensoren besitzen die Fähigkeit, Eichpunkte selbsttätig herzustellen.
 
Thermospannung
An der Berührungsstelle zweier unterschiedlicher Metalle gehen Elektronen aus dem Metall mit der kleineren Austrittsspannung in das mit der größeren Austrittsspannung über. Durch die Ladungsverschiebung entsteht eine Kontaktspannung, die eine eindeutige Funktion der Temperatur der Kontaktstelle ist (siehe auch Seebeck-Effekt)

Thomson-Brücke
Brückenschaltung von Widerständen in einem Bereich von 0,1 mW bis 100 mW. Bei der Wheatstoneschen-Brückenschaltung liegt der Messbereich etwa bei 0,1 W bis 1 W.
 
Tiefpassfilter
Der Tiefpassfilter ist der in der Messtechnik am häufigsten benutzte Filter. Wie der Name schon sagt, läßt der Tiefpassfilter tieffrequente Signale passieren und filtert höherfrequente Signale aus. Die vier häufigsten Tiefpassfilter-Typen sind: kritische Dämpfung, Bessel, Butterworth und Tschebyscheff.
 
Torsionswinkel
Verdrehwinkel. Unter dem Einfluß eines Drehmoments wird eine Welle auf Torsion (Verdrehung) beansprucht. Aus dem Torsionswinkel a, gemessen zwischen 2 Inkrementalscheiben, ergibt sich dann eine Aussage über die Größe des übertragenen Drehmoments.
 
translatorisch
eine geradlinige, fortschreitende Bewegung eines Körpers
 
Triggerschaltung
Soll eine Messdatenerfassung erst dann ausgelöst werden, wenn z.B. das Signal der Eingangsquelle eine bestimmte Spannung über- oder unterschreitet, wird eine Triggerschaltung benutzt. Sie löst dann bei einer Über- oder Unterschreitung den Messvorgang aus und beendet ihn gegebenenfalls nach einer vordefinierten Zeitspanne.

 


Burat & Klein
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