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| I | Mess-Lexikon |
I |
| induktiver Kraftsensor |
| Sensor zur Bestimmung einer Kraft F, aus der kraftabhängigen Deformation eines Verformungskörpers. Das geschieht mit einem induktiven Wegsensor. Diese Kraftsensoren können für Druck- oder Zugkräfte von 10mN bis 1MN hergestellt werden, wobei relative Fehlergrenzen von ±0,2 bis 1% erreicht werden. |
| induktive Wegaufnehmer |
| Induktive Wegaufnehmer (LVDT) zeichnen sich insbesondere daduch aus, dass sie sehr robust sind und deshalb auch in Anlagen eingesetzt werden können, bei dennen hohe Vibrationen und Beschleunigungen auftreten. Auch oszillierende Bewegungen mit sehr kleinen Hüben und Messungen unter 1 mm werden stets mit induktiven wegaufnehmern erfasst. Diese Bauform ist deshalb sehr gut für solche Anwendungen geeignet, weil die eigentliche wegmessung berührungslos erfolgt, d.h. eine Schubstange aus Metal wird zwischen mehreren Spulensystemen im Grundgehäuse hin und her bewegt, berührt aber diese nicht. Es wird lediglich die Kopplung zwischen den Spulensystemen variiert. Dieser physikalische effekt ist ein Maß für zurückgelegten Weg der Schubstange. Damit erklärt sich auch, warum höhere Vorschubgeschwindigkeiten und sehr kleine Meßlängen ohne Probleme gemessen werden könen. Ein LVDT ist ein Differential-Transformator, der mit einer Wechselspannung (AC) versorgt wird und als Ausgangssignal eine Wechselspannung erzeugt. Deshalb wird ein induktiver Wegaufnehmer (Typ AC) meistens zusammen mit der passenden Anzeige- und /oder Weiterverarbeitungelektronik eingesetzt. Wenn jedoch wei z.B. bei einem potentiometrischen Wegaufnehmer eine Gleichspannungsversorgung und ein Weiterverarbeitungselektonik für Gleichspannungselektronik für Gleichspannungs-Meßsignale vorhanden ist, kann man einen induktiven Wegaufnehmer mit einer DC-Elektronik ausüsten, die internim Aufnehmer die Wechselspannung erzeugt (Oszillator) und dasMeßsignal wieder in eine Gleichspannung umwandelt (Demodulator). Somit wird der DC-Wegaufnehmer einfach mit +/- 15 V oder 24 V Gleichspannung versorgt und liefert am Ausgang 0-5 V, 0-10 V oder 0-20 mA als Messwert. |
| Inkrement |
| Messquant, kleiner Zuwachs. In der Digitalmesstechnik werden die Messwerte bei der Quantisierung in meist gleichgroße Inkremente aufgeteilt, die danach weiter verarbeitet werden. |
| interferenzfähig |
| Beim Überlagern zweier Wellenbewegungen auftretende Erscheinung, wie Verstärkung, Schwächung oder Auslöschung aufgrund von Addition oder Subtraktion von Einzelwellen. |
| interferenzoptischer Kraftsensor |
| Sensor zur Messung einer Kraft F mit stimmgabelähnlichem Verformungskörper. Die deformierbare Biegeplatte, an der die zu messende Kraft angreift, trägt das Lauftripelprisma eines Miniaturinterferometers und der biegesteife Teil des Verformungskörpers den optischen Teiler und das Referenztripelprisma. Das Interferometer wird mit Laserlicht betrieben, wodurch Interferenzstreifen entstehen, deren Ordnungszahländerung ein Maß für die Kraftänderung ist. |
| Interferometer |
| Gerät zur Messung einer Länge in Einheiten der Wellenlänge von Licht. Dabei wird ein Lichtbündel in zwei kohärente interferenzfähige Teilbündel aufgespalten und nach Einfügen einer Wegänderung bei einem der Teilbündel wieder vereint. Das sich dabei ergebende Interferenzmuster wird ausgewertet. Für hochgenaue Messungen werden Laserinterferometer verwendet. |
| J | Mess-Lexikon |
J |
| Joule |
| Einheit der Arbeit. 1Joule (J) = 1N x 1m |
| Justieren/Justage |
| In der Messtechnik wird beim Justieren ein Messgerät so eingestellt oder abgeglichen, daß die Anzeige bzw. der Nennwert so wenig wie möglich vom richtigen Wert abweicht. Justieren darf nicht mit Eichen verwechselt werden. |
| K | Mess-Lexikon |
K |
| kalibrieren (einmessen) |
| Dabei wird der Zusammenhang zwischen Eingangs- und Ausgangsgröße eines Messgerätes festgestellt und zugeordnet. Beim kalibrieren werden auch Fehler eines Messmittels festgestellt und durch justieren auf ein Minimum gebracht. |
| kapazitiver Drucksensor |
| Sensor zur Druckmessung, bei dem die Kapazitätsänderung einer Membrane in Folge Durchbiegung gegenüber einer parallelen anderen Platte als Sensoreffekt ausgewertet wird. Die Membran wird als Kondensatorplatte ausgebildet. Die Kapazitätsänderungen sind ziemlich klein, so daß eine geeignete Verarbeitungselektronik integriert sein muß. |
| Kenngrößen (eines Messgeräts) |
| Dazu gehören Messbereich, Arbeitsbereich, Überlastbereich, Nenngebrauchsbereich, Ausgangsbereich, Eigenverbrauch, Bürde und Hilfsenergieverbrauch. |
| Kennlinie |
| Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen der Messgröße und der Ausgangsgröße. Im Idealfall ist die Kennlinie eine Gerade. |
| kohärent |
| zusammenhängend |
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| Kraftsensor |
| Sensor, der über andere Größen,
wie z.B. Elastizität, Druck, Piezoelektrizität und Magnetostriktion, eine wirkende Kraft
bestimmt. Sehr verbreitet ist die Verwendung von Verformungskörpern z.B. Biegekörper (Biegebalkensensor), soweit deren Belastung F elastisch
erfolgt, also dem Hookeschen Gesetz genügt. Kraft und
Dehnung bzw. Längenänderung verhalten sich zueinander proportional. Kraftsensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche |
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