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Mess-Lexikon

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Eichen
Das Kalibrieren und Justieren wird im allgemeinen Sprachgebrauch der Technik häufig mit Eichen bezeichnet. Eichen im amtlichen Sinn ist die von der zuständigen Eichbehörde nach den gesetzlichen Vorschriften vorzunehmende Prüfung, ob das Messgerät den festgelegten Anforderungen entspricht, insbesondere ob es die vorgeschriebenen Fehlergrenzen einhält.

elektrolytischer Neigungssensor
Sensor zur Winkelmessung, bei dem der elektrische Widerstand von Flüssigkeiten mit Hilfe eintauchender Elektroden gemessen wird. In waagrechter Stellung des Neigungssensors sind die Widerstände R3 und R4 gleich groß, weshalb die Ausgangsspannung Null ist. Wird der Neigungssensor gekippt, ist das Gleichgewicht gestört und die Ausgangsspannung ändert sich linear zum Neigungswinkel. Auflösung und Empfindlichkeit sind besser als 1 Winkelminute.
  
elastostatischer Kraftsensor
Sensor zur Messung axialer Preßkräfte, die über ein Kolben-Zylinder-System auf einen hutförmigen Sensorkörper aus Aluminiumoxydkeramik (AL2O3) wirken. Dazu wurde eine DMS-Widerstandsbrücke in Dickschichttechnologie aufgebracht. Kolben und Zylinder sind durch Vulkanisieren über ein Elastometer fest miteinander verbunden. Es wird nur die axiale Kraftkomponente FN gemessen. Dieser Kraftsensor läßt sich z. B. für Wägezellen, zur Lastermittlung in Fahrzeugen und Brückenlagern sowie zur Radlastbestimmung verwenden.

Elementarsensor
Bezeichnung für das eigentliche primäre Wandlungselement zwischen einer nichtelektrischen Messgröße und einem elektrisch verwertbaren Signal. Der Elementarsensor stellt die Schnittstelle zwischen dem zu sensierenden Medium und der Elektronik dar.
 
emittierendes Sensorelement
Es wandelt ein elektrisches Hilfssignal in ein zur Erfassung der Messgröße geeignetes nichtelektrisches Hilfssignal um.

Empfindlichkeitsfehler
Er ist die Abweichung der gemessenen Empfindlichkeit von der Nennempfindlichkeit. Bei Verstärkern heißt dieser Fehler Verstärkungsfehler. Die Fehlerangabe wird auf die Differenz zwischen Messwert und Messanfang bezogen.

Energie
Jede an einem Körper verrichtete Arbeit vergrößert dessen Energie und versetzt ihn in die Lage, seinerseits Arbeit zu verrichten. Unter Energie (W) versteht man die Fähigkeit eines Körpers, Arbeit zu verrichten. Man spricht auch von "Arbeitsvermögen". Energie wird in Joule (J), Newtonmeter (Nm) oder Wattsekunden (Ws) angegeben.

Entfernungssensor
Er erkennt berührungslos den Abstand zu einem bestimmten Zielpunkt. Das kann z.B. durch die Laufzeitmessung von Schall, elektromagnetischen Wellen oder Licht (insb. Laserlicht) geschehen.
Weitere Verfahren sind die Stereobetrachtung und die Triangulation.

 

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Farbsensor
Er dient zur berührungslosen Erkennung der Hauptfarbkomponenten rot, grün und blau.
Dies geschieht entweder durch Zerlegung des Gesamtfarbspektrums (Spektrometer) oder durch Fotodioden, deren Empfindlichkeit in einem schmalen Bereich des Farbspektrums liegt.

Faseroptischer Sensor
Bei diesen Sensoren wird die Eigenschaft einiger Materialien, Licht zu leiten, genutzt. Diese sog. Lichtwellenleiter können in Faseroptischen Sensoren genutzt werden, die als Näherungsschalter, als Lumineszenz-Temperatursensoren oder als Drucksensor dienen.

Feldbus
Digitales Signalübertragungssystem, womit Daten über eine Entfernung von bis zu 100m übertragen werden können. Feldbussysteme können starken äußeren Belastungen ausgesetzt sein und werden vorwiegend in der Industrie eingesetzt. Mit dem Feldbus werden Sensoren, Aktoren und Leitsysteme verbunden. Beispiele für den Feldbus sind Profibus, Bitbus, CAN-Bus und DIN-Messbus.

Feldeffekt-Sensor
Als Grundlage solcher Sensoren dienen Feldeffekttransistoren (FET), bei denen der Ladungstransport zwischen Source-Elektrode und Drain-Elektrode durch die Spannung an der Gate-Elektrode gesteuert wird.
Ein FET kann so gestaltet sein, dass er auf ionisierende Strahlung, auf Wasserstoff oder auf den pH-Wert reagiert.

ferromagnetisch
Magnetische Wirkung des Eisens. Ferromagnetische Materialien bestehen unterhalb der Curie-Temperatur stets aus kleinen Bezirken mit spontaner Sättigungsmagnetisierung.
 
Filtertypen
Hier unterscheidet man zwischen Tiefpass, Hochpass, Bandpass und Bandsperre, je nachdem welcher Frequenzbereich passieren darf oder gesperrt wird. Der Frequenzbereich, in dem der Filter die Signale praktisch ungehindert passieren läßt, wird als Durchlassbereich bezeichnet. Der Bereich, in dem praktisch keine Signale passieren können, heißt Sperrbereich. Dazwischen liegt der Übergangsbereich, welcher je nach Filtercharakteristik unterschiedlich arbeitet.
 
Frequenz
Häufigkeit, Anzahl, Bewegung/Zeit, Schwingungszahl von Wellen pro Zeiteinheit.
 
frequenzanaloger Drucksensor
Piezoresitiver Sensor zur Druckmessung, bei dem Oszillatorschaltungen auf dem Chip integriert sind. Bei einer Serienschaltung von Ringoszillatoren erhält man einen linearen Zusammenhang zwischen Widerstandsänderung und Frequenzverschiebung.

Frequenzmodulation (FM)
Modulationsverfahren, bei dem die Frequenz einer hochfrequenten Schwingung (Trägerfrequenz) in Abhängigkeit von einer niederfrequenten Schwingung (Signalfrequenz) zeitlich verändert wird, wobei die Amplitude der hochfrequenten Schwingung konstant bleibt. In der Messtechnik wird die Frequenzmodulation zur Fernübertragung von Messwerten genutzt.
Siehe auch Amplitudenmodulation

Funktionsgenerator
Hierbei handelt es sich um elektronische Schaltungen, die genau definierte Rechteck- und Dreieckschwingungen erzeugen können. Diese Schwingungen können dann auch weiter verändert werden, so daß z.B. ein Sinussignal entsteht.

Füllstandssensor
Sensor, der Flüssigkeiten in Behältern überwacht und bei Erreichen des Grenzwertes ein Signal abgibt. Siehe Füllstandsüberwachung.
Füllstandssensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche
 
Füllstandsüberwachung
Taster oder optische Einrichtung, die den Füllstand eines Behälters überwacht. Es sind Höchst- und Tiefststand festzustellen

 


Burat & Klein
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