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Mess-Lexikon

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CAN-Bus (Controller-Area-Network)
Dieses Bussystem wurde von BOSCH für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt. 
Es dient der echtzeitnahen Kommunikation unterschiedlicher Komponenten, wie z.B. Steuergeräte, Sensoren und Aktoren. In Fahrzeugen gehört es zum Standard, in anderen Bereichen ist es immer häufiger anzutreffen. Zu den wesentlichen Vorteilen gehören:
- Minimaler Verkabelungsaufwand
- Hohe Stör-, Fehler- und Ausfallsicherheit
- Sehr einfache Erweiterbarkeit
- Geringe Kosten
- Priorisierbarkeit von Nachrichten
Um CAN-Signale zu erfassen, benötigt man CAN fähige Hard- und Software.
 
Curie-Temperatur
Temperatur (Curie-Punkt), bei deren Überschreitung ferromagnetische Stoffe plötzlich ihren Ferromagnetismus verlieren und somit paramagnetisch werden. Der Curie-Punkt ist materialabhängig unterschiedlich. Dieser Effekt ist ein Phasenübergang zweiter Art, der nicht mit spontanen Änderungen von innerer Energie und Dichte einhergeht.

 

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Dehnungsmeßstreifen
DMS-Sensor. Ohmscher Dehnungssensor aus feinem metallischem Widerstandsmaterial. Er wird auf einen Verformungskörper aufgeklebt und verändert unter Belastung (Dehnung, Stauchung) seinen Widerstand. Reckt man den Leiter, wird er länger und dünner und sein Widerstand steigt an. Die Dehnungsmeßstreifen werden vor allem für Kraftsensoren verwendet. Mit der Länge L, dem Querschnitt A und dem spezifischen Widerstand p folgt für den Widerstand R = p.L/A.
Siehe auch relative Dehnungsmeßstreifen
 
diametral
gegenüberliegend, entgegengesetzt.
 
Dichte
Körper mit gleichem Volumen besitzen, wenn sie aus verschiedenem Material bestehen, verschiedene Masse. Das Verhältnis der Masse eines Körpers zu seinem Volumen bezeichnet man als Dichte.
Dichte = Masse / Volumen.
 
Differenzdrucksensor
Drucksensor, der zwei Absolutdrücke p1 und p2 erfaßt und miteinander vergleicht. Die Meßgröße wird als Differenzdruck (p1 - p2) bezeichnet. Der Differenzdrucksensor kann aus zwei Meßkammern bestehen, die durch eine Membran hermetisch voneinander getrennt sind. Die Auslenkung der Membran ist dann ein Maß für die Größe des Differenzdruckes.
 
digital
Jede zahlenmäßige Darstellung irgend einer Information. Ein Ausgangssignal bei gegebenem stetigen physikalischen Eingangssignal nimmt nur eine bestimmte Zahl diskreter Werte an. Die einfachste Form einer digitalen Darstellung ist ein binäres Signal. Oft wird der Begriff digital auch mit binär gleichgesetzt.

digital/analog Wandler
Funktionseinheit in Mess-Systemen, welche digitale Signale in analoge Signale umsetzt.
Siehe auch analog/digital Wandler

digitaler Kraftsensor
Sensor, der eine digitale Aussage zur Meßgröße Kraft F liefert, z. B. mit der Frequenz als Zwischengröße.
 
Drehmelder
Sammelbegriff für induktiv arbeitende Geräte zur Winkelmessung, die aus Stator und Rotorelementen bestehen. Die wechselseitige Induktanz hängt von der Stellung der Rotorwelle ab. Eine weit verbreitete spezielle Form ist der Resolver. Nach ihrem Prinzip sind Drehmelder Wechselstrommaschinen. Die Statorwicklungen können zwei- oder dreiphasig sein, die Rotorwicklungen können ein-, zwei- oder dreiphasig sein.

Drehmoment
Wirkt eine Kraft auf einen drehbaren starren Körper, so erzeugt sie ein Drehmoment.
Unter einem Drehmoment versteht man das Produkt aus einer Kraft und dem senkrechten Abstand ihrer Wirkungslinie vom Drehpunkt. Die Einheit für das Drehmoment ist Newtonmeter (Nm).
 
Drehmomentsensor
Sensor, der die Wirkung eines Drehmomentes auf einen Verformungskörper feststellt (Torsionswinkel) oder der direkt nach dem magnetoelastischen Prinzip arbeitet. Der im Momentenfluß liegende Teil des Sensors muß frei drehbar sein. Die größten Verformungen treten unter einem Winkel von 45º zur Wellenachse auf. Damit ist es günstig, die Dehnungsmeßstreifen (DMS) in gleichem Winkel aufzubringen. Die DMS werden dann in einer Wheatstoneschen Brückenschaltung ausgewertet. Unter dem Einfluß eines Drehmoments wird eine Welle auf Torsion (Verdrehung) beansprucht. Aus dem Torsionswinkel a, gemessen zwischen 2 Inkrementalscheiben, ergibt sich dann eine Aussage über die Größe des übertragenen Drehmoments.
Drehmomentsensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche

Drehspulmesswerk
Ein solches Messwerk besteht haupsächlich aus einem Dauermagnet und einer beweglichen Spule, die vom Mess-Strom durchflossen wird. Dabei wird die Spule selbst magnetisch und richtet sich im Feld des Dauermagneten aus. Diese Ausrichtung kann mit einem Zeiger sichtbar gemacht werden.

Drehwinkelsensor
siehe Drehmelder
siehe Winkelsensor
Drehwinkelsensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche

Drehzahlmessung
Feststellen der Umdrehungsfrequenzen rotierender Körper mit Geräten, die als Tachometer bezeichnet werden. Dazu können mechanische (Fliehkraftprinzip), photoelektrische, magnetische und induktive Geber so wie zählende Verfahren eingesetzt werden.

Drehzahlsensor
Sensor zur Erfassung der Drehzahl rotierender Bauteile, z. B. einer Maschinenspindel, Motorhauptwelle usw. Siehe auch - Drehzahlmessung
Drehzahlsensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche

Drift
Verändert sich das Bezugsniveau einer Messung (z.B. der Nullpunkt eines Messgeräts) über einen längeren Zeitraum und ohne äußere Einflüsse, so spricht man von Drift.

Drucksensor
Sensor zum Messen von Drücken, die als Relativ-, Absolutdruck- und Differenzdrucksensor ausgelegt sein können. Als Sensormaterial kommen Silizium, Keramik, Metall und Quarz in Frage. Nach den Ausführungsformen kann in Prozeßsensoren, Einfachsensoren und Sensorkomponeten unterschieden werden. Zur Erfassung der Meßgröße werden verschiedene physikalische Effekte ausgenutzt, z.B. Drucksensor piezoresistiver, Drucksensor frequenzanaloger, Drucksensor mit Hallelement, Drucksensor kapazitiver und Drucksensor monolithischer.
Sensorwerkstoff Wirkprinzip Technologie Ausführungsform
       
Silizium piezoresistiv Planartechnologie Sensorkomponenten
Einfachsensoren
Prozeßsensoren
  kapazitiv Dünnschicht- Technologie Einfachsensoren
Keramik resistiv Dickschicht- Technologie Sensorkomponenten
Prozeßsensoren
  kapazitiv Dickschicht- Technologie Sensorkomponenten
Einfachsensoren
Prozeßsensoren
    Dünnschicht- technologie Prozeßsensoren
Metall resistiv Dünnschicht- Technologie Prozeßsensoren
    DMS Prozeßsensoren
Quarz piezo- elektrisch Dünnschicht- technologie Spezialausführung für
dynamische Messungen
Drucksensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche

Dünnfilmsensor
Sensoren, die im Dünnschichtverfahren hergestellt werden. Dazu gehören z.B. druckempfindliche Widerstandsschichten, piezoelektrische Schichten, magnetoresistive Schichten und temperaturempfindliche Widerstandsschichten.

Dünnschichtverfahren
Eine Technik, bei der auf ein Trägermaterial sehr dünne Schichten aus anderen Materialien aufgebracht werden (z.B. durch Aufdampfen oder Sputtern). Die Schichtdicken betragen dabei zwischen 0,1µm bis hin zu einigen µm.

Duplexelement
Ein Sensorelement, welches abwechselnd als emittierendes oder sensitives Element betrieben wird.
 
Durchflussmessung
Bestimmung der Durchflußgeschwindigkeit von Gasen und Flüssigkeiten. Die dazu eingesetzten Sensoren arbeiten alle indirekt, d.h. sie messen primär andere Größen, aus denen dann auf die Geschwindigkeit rückgeschlossen wird. In der älteren Methode wird ein Flügelrad verwendet, das durch die Strömung in Drehung versetzt wird. In diesem Fall wird die Drehzahl ausgewertet.
Siehe auch Durchflußmessung, magnetisch-induktiv
 
Durchfluss-Sensor
siehe Massendurchflußsensor
siehe Durchflussmessung
Durchflußsensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche

 


Burat & Klein
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