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| A | Mess-Lexikon |
A |
| Aliasing |
| Dieser Effekt kann auftreten, wenn
das zu messende Signal von einem weiteren, höherfrequenten Signal überlagert wird. Dabei
wird durch die hohe Frequenz eine nicht vorhandene, tiefere Frequenz
vorgetäuscht. Um den Aliasingeffekt zu vermeiden gilt: f(Abtast) > 2·f(Signal max.). |
| Amplitude |
| Schwingungsweite, Pulshöhe |
| Amplitudenmodulation (AM) |
| Modulationsverfahren, bei dem die
Amplitude einer Schwingung zeitlich verändert wird. In der Messtechnik wird die
Amplitudenmodulation zur Fernübertragung von Mess-Signalen benutzt. Siehe auch Frequenzmodulation |
| analog |
| Eigenschaft von Daten, die als stetig veränderbare physikalische Größen gemessen und proportional zu einer physikalischen Größe dargestellt werden, z. B bei Wege und Winkel. |
| analog/digital Wandler |
| Funktionseinheit in Mess-Systemen,
welche analoge Messgrößen in digitale Signale umsetzt. Dabei werden die analogen Signale
in Digitalschritte zerlegt und gezählt bzw. codiert. Siehe auch digital/analog Wandler |
| Arbeit |
| Wird ein Körper durch eine Kraft
auf einem bestimmten Weg verschoben, so wird an diesem Körper Arbeit verrichtet. Unter
Arbeit (W) versteht man das Produkt aus Kraft und Weg. Arbeit = Kraft x Weg. W = F x s |
| Ausbreitungswiderstand |
| Elektrischer Widerstand, der bei einem quaderförmigen Si-Material zwischen einer punktförmig aufgesetzten Mess-Spitze und einer rückseitigen Kontaktfläche gemessen wird. |
| Ausbreitungswiderstandssensor |
| Halbleiter-Temperatursensor, dessen Prinzip dem Verfahren der Dickenmessung leitender Schichten entspricht, indem man auf die Schicht zwei Mess-Spitzen im Abstand a aufsetzt und den Widerstand der leitenden Schicht zwischen den Spitzen ermittelt. Der Widerstand dieser Schicht ist temperaturabhängig. Siehe auch Ausbreitungswiderstand. |
| Ausgangsbereich |
| Auf der Ausgangsseite des Messgeräts entspricht der Ausgangsbereich dem Messbereich. Messgeräte lassen sich so abgleichen, dass der Anfangswert und Endwert des Ausgangsbereichs gewünschten Werten von Messanfang und Messende entsprechen. Man stellt dabei also den Nullpunkt und die Empfindlichkeit des Messgeräts ein. |
| Ausgangssignal |
| v(t) Sichtbares oder hörbares Zeichen mit festgelegter Bedeutung. Die Zeichen können analog oder digital sein. Siehe auch Signalmodulation. |
| B | Mess-Lexikon |
B |
| Beschleunigungssensor |
| Sensor, der die Beschleunigungen
feststellt, wobei die Beschleunigungsmessung in eine Kraftmessung überführt wird (bei
bekannter Masse a = F/m) oder alternativ über eine zeitabhängige Wegmessung (a = 2.s/t2
). Die Beschleunigungssensoren (B.) mit einseitig eingespannter Messfeder und seismischer
Masse am freien Ende, sind auch für statische Messungen geeignet. Die Eigenfrequenz
solcher B. können bis 10 kHz betragen, wobei der Arbeitsfrequenzbereich durch eine
Dämpfung mit Silikonöl erweitert wird. Die maximalen Messbereiche liegen bei 104 m/s.
Induktive B. können z.B. so aufgebaut sein, daß sich zwischen Gehäuse und seismischer
Masse Queranker-Differentialsensoren befinden. Man
kann auch den Piezo-Effekt ausnutzen. Die seismische
Masse übt infolge der Beschleunigung eine Kraft auf die Piezoelemente aus, wodurch an
deren Oberfläche elektrische Ladungen entstehen. Daraus werden dann der Beschleunigung
proportionale Mess-Spannungen gewonnen. Diese Beschleunigungssensoren sind allerdings für
statische Messungen nur bedingt geeignet. Beschleunigungssensoren, die Fa. Burat & Klein anbietet -> Sensor-Suche |
| Biegebalkensensor |
| Druck-(Kraft-)Sensor auf der Basis eines Biegekörpers, der sich unter der Last F verformt und dessen Formänderung erfaßt wird. In der Mikromechanik wird der Biegebalkensensor aus monokristallinem Silizium herausgearbeitet. Bei Durchbiegung entsteht hier durch den piezoresistiven Effekt ein Signal. |
| binär |
| aus 2 Teilen bestehend, zwei Werte annehmend, meist in der DV verwendet, innerhalb des Binärsystems die Zeichen 0 oder 1 (aus oder ein). |
| Brückenschaltung |
| siehe Wheatstonesche Brückenschaltung |
| siehe Thomson-Brücke |
| Bürde |
| Sie kennzeichnet den Energiestrom am Ausgang eines Messgeräts. Als elektrische Bürde gibt man i.a.den Wert des am Ausgang angeschlossenen Widerstands an. Die Bürde ist eine Einflussgröße. |
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